Katheter und Sport: Was du beachten solltest

Alltag21. Juli 20264 Min. Lesezeit
Katheter und Sport: Was du beachten solltest

Sport und Selbstkatheterismus schließen sich nicht aus. Viele Betroffene treiben regelmäßig Sport, vom Schwimmen über Rollstuhlbasketball bis zum Krafttraining.

Ein paar Punkte machen es entspannter. Was für dich medizinisch möglich ist, klärst du vorab mit deinem Behandlungsteam.

Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Orientierung und ersetzt keine ärztliche Beratung oder die persönliche Einweisung durch Fachpersonal.

Vorher entleeren

Die einfachste Regel: kurz vor dem Sport katheterisieren. Eine leere Blase ist angenehmer, sicherer und nimmt den Druck, mitten im Training unterbrechen zu müssen.

Trinkmenge im Blick behalten

Beim Sport schwitzt du mehr und trinkst meist auch mehr. Beides verändert deinen gewohnten Rhythmus. Plane bei längeren Einheiten eine zusätzliche Entleerung ein und nimm entsprechend mehr Material mit.

Schwimmen und Hygiene

Schwimmen ist grundsätzlich möglich. Wichtig ist saubere Handhygiene vor und nach dem Katheterisieren — gerade in öffentlichen Bädern. Katheterisiere nicht am Beckenrand, sondern in der Kabine, und wasche dir vorher gründlich die Hände.

Material richtig mitnehmen

Für die Sporttasche bewährt:

Darf ich mit Katheterisierung schwimmen?
In der Regel ja. Sprich es einmal mit deinem Behandlungsteam ab, besonders wenn du zu Infekten neigst.
Was bei Wettkämpfen oder langen Touren?
Mehr Material einplanen und feste Entleerungszeiten setzen, statt auf den Drang zu warten.

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